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Die Historie der Blaskapelle Gasseldorf

Der Bläserchor wurde im Herbst 1958 ins Leben gerufen. Schon zu jener Zeit wurde des öfteren der Gedanke aufgegriffen, in Gasseldorf eine Bläsergruppe zu bilden. Im Jahre 1958 gab es dann eine ernsthafte Aussprache zwischen 12 Herren, die sich mit Herrn Lehrer Kaiser in der damaligen Schule in Gasseldorf versammelten. Bei dieser Zusammenkunft wurde beschlossen, die Instrumente bei der Firma „Gebr. Alexander Rheinische Instrumentenfabrik Mainz“ zu beziehen. Die nachfolgend aufgeführten Herren waren bereit, als Bläser mitzuwirken und Instrumente anzuschaffen.

Es waren dies:

Gerhard Burkard

Willi Geck

Alfons Herbst

Adolf Herbst

Erwin Schönstein

Felix Stöcklein

Alfred Geck

Hans Fränkel

Erich Burkard

Georg Burkard

Hans Schönstein

Karl Ochs

Klarinette*

Klarinette

Trompete

Trompete

Flügelhorn

Flügelhorn

Tenorhorn

Tenorhorn

Althorn in Es

Althorn in Es

Zugposaune

Tuba

*aktive Bläser der Blaskapelle Gasseldorf

Die Instrumente wurden von den Bläsern selbst bezahlt.  Die Tuba, welche 945 DM kostete wurde zur einen Hälfte von der Gemeinde und zur anderen Hälfte vom Kreisjugendring finanziert.

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Der erste, öffentliche Auftritt war beim weihnachtlichen Singen und Musizieren in der Volksschule Gasseldorf am 04. Jan. 1959. Hierbei wurden die Chöre

  • Es ist ein Ros entsprungen

  • Vom Himmel hoch

  • O du fröhliche

  • Stille Nacht

  • O du stille Zeit

zum Vortrag gebracht. Bei diesem Auftritt war auch Herr Josef Götz, mit der Zugposaune als 13. Bläser mit von der Partie.

Der Bläserchor hat wieder Zuwachs bekommen. Herr Hermann Dippold mit Trompete und Herr Baptist Herbst mit Flügelhorn haben mit dem Proben begonnen. Zur damaligen Zeit konnte der Bläserchor 15 Bläser zählen.

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Am 12. Januar 1959 wählten die Bläser ihre erste Vorstandschaft. Die Wahl leitete Chormeister Lehrer Kaiser.

Aus der Wahl gingen in geheimer Abstimmung

  • als Vorstand Karl Ochs

  • als Kassier Alfred Geck

  • als Ausschussmitglied Alfons Herbst

hervor.​

Alle gewählten nahmen die Wahl an. Nach ziemlich lebhafter Beratung schloss sich der Bläserchor als selbstständig verwaltetes Organ dem Gesangverein Gasseldorf an.

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Die Bläserinnen und Bläser die nach der Wahl der 1. Vorstandschaft dem Bläserchor beitraten, möchte die Blaskapelle  hier nicht mehr weiter namentlich nennen. Waren es doch bestimmt über 100 Aktive, die während der 40 Jahre der Blaskapelle verbunden waren. Am Ende des Jahres 1959 zählte der Bläserchor bereits 20 Mitglieder und noch in diesem Jahr wurde das lang ersehnte Schlagzeug von der Firma Eugen Giammini , einen Trommelbauer aus der Schweiz angeschafft. Der erste Marsch „Frisch gewagt“ wurde nach dem festlichen ausgestalten des Kirchweihfestgottesdienstes vorgetragen.

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Eine große Aufgabe stand dem Bläserchor am 06.05.1960 bevor. Im vollbesetzten Saal der Schule, darunter viele Prominente, wurde Herr Staatsminister Dr. Rudolf Eberhard zum Ehrenmitglied des Gesangvereines ernannt. Der Bläserchor umrahmte diesen Festakt mit einigen getragen Stücken und anschließender Unterhaltungsmusik.

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Bei der jährlich immer wiederkehrenden Austragung des „Eberhard Pokals“ in Ebermannstadt umrahmte der Bläserchor immer wieder musikalisch die Veranstaltung.

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Josef Kaiser

Gründungs- und Ehrendirigent

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